Archiv des Autors: Julia Kuntz-Stietzel

DDR-Museum

Erste Berliner Attraktionen öffnen wieder

PRESSEINFORMATION 03. Mai 2020

+++ Ab 4. Mai 2020 öffnen erste Berliner Attraktionen wieder +++ Besuch unter Einhaltung der behördlichen Anforderungen problemlos möglich +++ Berlinerinnen und Berliner können ihre Attraktionen jetzt neu entdecken und unterstützen

Berlin, 03.05.2020 – Vor sieben Wochen wurden die Berliner Attraktionen & Freizeitangebote – neben zahlreichen anderen Gewerbebetrieben – unvermittelt geschlossen. Seitdem fordert der INTOURA e.V. Entlastung und Planungssicherheit für die von ihm vertretene Tourismus-Branche. Der offene Brief an den Regierenden Bürgermeister Michael Müller und die betroffenen Senatoren ist zwar weiterhin unbeantwortet, die ersten Attraktionen dürfen aber nach wochenlanger Zwangsschließung wieder an den Start.

Ab Montag, dem 4. Mai 2020 öffnen deshalb die ersten Museen und Ausstellungen unter strengen Gesundheits- und Hygieneanforderungen wieder. Dazu gehören das DDR Museum, das Illuseum Berlin, das Deutsche Spionagemuseum, die Körperwelten Berlin, die Gallery of Steel Figures und The WOW! Gallery Berlin. Der Zoologische Garten und der Tierpark Berlin haben bereits geöffnet. Andere Attraktionen dürften zwar wieder öffnen, sind jedoch von der plötzlichen Erlaubnis und den notwendigen Anpassungen so überrascht worden, dass sie noch einige Tage für die Vorbereitung benötigen. Schiffe und Busse bleiben aufgrund des Stadtrundfahrtverbots weiterhin unbewegt und ohne konkrete Perspektive, gleiches gilt für Stadtführungen und Freizeitsportangebote.

„Die Öffnung bringt Herausforderungen mit sich: Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln, Umbauten und vermutlich nicht vom ersten Tag an kostendeckende Einnahmen“ sagt Robert Rückel, Vorsitzender des INTOURA e.V. und Direktor des Deutschen Spionagemuseums. Dennoch sei es ein wichtiges Zeichen für die Branche, ihre Unternehmer und Tausende von Mitarbeitern, dass es mit der Öffnung wieder eine Perspektive gebe.

Berlinerinnen und Berliner haben ab sofort und exklusiv die Chance, ihre Attraktionen selbst zu nutzen und zu entdecken, denn Touristen sind bis auf weiteres noch nicht in der Stadt. Tickets für alle genannten Einrichtungen können online erworben werden.

Corona-Updates

INTOURA-„Corona-Infotelefon“ +491787943333 – Montag bis Freitag 11.00 – 16.00 Uhr

+++ 22.06.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

INTOURA Sommertreff 17. Juni 2020 – eine Rückschau
Zur ersten Veranstaltung seit Monaten trafen sich am 17. Juni viele INTOURA-Mitglieder und ausgewählte, geladene Gäste in der Domäne Dahlem zum „INTOURA Sommertreff“. Auch wenn die Lage in allen Attraktionen derzeit angespannt ist, nutzten die Teilnehmer die Zeit zum intensiven Austausch in sommerlicher Atmosphäre bei 30 Grad unter großen weißen Schirmen im schönen Ambiente des Hofes. Special Guest dieses Abends: Burkhard Kieker von visitBerlin, der sich nach einer Eröffnungsrede von Gastgeber Karsten Maruhn und Vorsitzendem Robert Rückel unter die Gäste mischte.
Unser besonderer Dank geht an die Domäne Dahlem und das großartige Team, die uns mit Köstlichkeiten aus der regionalen Küche versorgt und auch unter erschwerten Bedingungen, durch Auflagen wie Abstandsregeln und Mundschutz, besten Service geboten haben!
>> Ein paar Impressionen von diesem Abend finden Sie hier

Zahlen und Fakten
Die Woche ab Pfingstmontag (23. KW) war die bisher stärkste seit Wiedereröffnung: Immerhin 27% der Besucher im Vergleich zum Vorjahr waren durchschnittlich in den Attraktionen, was 23% des Umsatzes ausmachte. In manchen Häusern war die Corona-bedingte Kapazitätsgrenze in Spitzenzeiten erreicht.
Mit dem Ende der süddeutschen Pfingstferien gab es nach ersten Zahlen letzte Woche einen deutlichen Dämpfer. Damit wir das überprüfen, forecasten und mit Hotels und Flugreisen vergleichen können, bitte unbedingt wieder HEUTE Ihre Zahlen der letzten Woche eingeben. Wie immer werden wir Ihre Daten vertraulich behandeln und nur als Durchschnittswerte weitergeben.
>> zur INTOURA-Umfrage

INTOURA-Plakataktion geht in die 2. Runde
Nach dem Erfolg der ersten Plakataktion in Zusammenarbeit mit Kulturplakatierung Berlin GmbH startet INTOURA nun mit einem weiteren Fördermitglied ILG-Außenwerbung in die nächste Runde. Im Juli werden die neuen Plakate in 4/1 Größe an vielen Litfaßsäulen Berlins zu sehen sein.
Auch hier wird die Werbeagentur mattheis wie schon zuvor wieder die Gestaltung übernehmen und die Druckkosten werden von INTOURA gesponsert. Es entstehen also für INTOURA-Mitglieder keine Kosten! Möchten Sie Ihre geöffnete (!) Attraktion auf dem neuen Plakat bewerben, dann senden Sie bitte Ihren Teilnahmewunsch an unsere Geschäftsstelle bis zum 24.06. um 18 Uhr!
>> Email an die Geschäftsstelle oder rufen Sie gern an 01787943333!

+++ 08.06.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Auslegungshilfe zur aktuellen Verordnung
Seit Freitag ist die neue Auslegungshilfe online – darin finden sich unter anderem auch die Antworten auf von uns gestellte Fragen:

  1. Maskenpflicht in diversen Einrichtungen, auch bei Stadtrundfahrten: zur genauen Eingrenzung beim jeweiligen Gewerbe nachlesen.
  2. Personenzahl pro Quadratmeter: Der Richtwert von einer Person pro 20qm gilt für alle gewerblichen Freizeitangebote, aber nicht für Meetings, Conventions, Events und nicht für Museen.
  3. Kontaktdatenerfassung: Gilt für alle Betriebe außer Freiluftkinos, Museen, Gedenkstätten, Stadtrundfahrten.
  4. Private Theater dürfen öffnen, sie fallen unter §4 Abs. 2, Nr. 5 und 6 der Verordnung.
  5. Führungen sind auch im Innenbereich erlaubt.
  6. Der Besuch von Schul- und Kindergartengruppen in Museen und Gedenkstätten ist erlaubt.
  7. Die nach der Verordnung zulässigen privaten Feiern dürfen auch in Gewerbebetrieben stattfinden. In der Auslegungshilfe ist nun auch von runden Geburtstagen die Rede.

Wenn es weitere Fragen gibt, teilen Sie uns diese bitte mit, dann reichen wir diese gesammelt an die Senatsverwaltung weiter.
>> zur Auslegungshilfe des Berliner Senats

Konjunkturprogramm
Der Koalitionsausschuss der Bundesregierung hat ein Konjunkturprogramm beschlossen, welches die Senkung der Umsatzsteuer im 2. Quartal vorsieht.

Außerdem sollen neue Überbrückungshilfen kommen, für die wir alle antragsberechtigt sein sollten:  Antragsberechtigt sind Unternehmen, deren Umsa?tze Corona-bedingt im April und Mai 2020 um mindestens 60% gegenu?ber April und Mai 2019 ru?ckga?ngig gewesen sind und deren Umsatzru?ckga?nge in den Monaten Juni bis August 2020 um mindestens 50% fortdauern. Erstattet werden bis zu 50% der fixen Betriebskosten bei einem Umsatzru?ckgang von mindestens 50% gegenu?ber Vorjahresmonat. Bei einem Umsatzru?ckgang von mehr als 70% ko?nnen bis zu 80% der fixen Betriebskosten erstattet werden. Der maximale Erstattungsbetrag betra?gt 150.000 Euro fu?r drei Monate. Bei Unternehmen bis zu fu?nf Bescha?ftigten soll der Erstattungsbetrag 9.000 Euro, bei Unternehmen bis 10 Bescha?ftigten 15.000 Euro nur in begru?ndeten Ausnahmefa?llen u?bersteigen.

Sobald es konkrete Informationen zur Beantragung gibt, informieren wir darüber.

Wöchentliche INTOURA-Umfrage
Ihre Zahlen der jeweils vergangenen Woche sammeln wir in dieser neuen Umfrage, um Durchschnittswerte mit anderen Partnern teilen zu können. Bitte machen Sie jede Woche mit!

Wie immer werden wir Ihre Daten vertraulich behandeln und nur als Durchschnittswerte weitergeben und auch im Newsletter spiegeln. Sie liefern uns damit wichtige Argumentationshilfen in der Verhandlung Ihrer Interessen mit Politik und Verwaltung.
>> zur INTOURA-Umfrage

+++ 03.06.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Indoor-Spielplätze & Indoor-Führungen
Die Senatsverwaltung bestätigte uns folgende Nachfragen:

  1. Indoor-Spielplätze gelten als gewerbliche Freizeitangebote nach §5, Abs. 3 und dürfen daher öffnen!
  2. Gruppenführungen sind auch indoor analog zu §5, Abs. 3 mit üblichen Gruppengrößen (also auch 25 Pax) möglich, wenn innerhalb der Gruppe die Abstandsregeln eingehalten werden können.

Save The Date – INTOURA-Sommertreff im kleinen Kreis
Nach der positiven Resonanz zum letzten Stammtisch, möchten wir den nächsten regulären Termin am 17. Juni ab 17.00 Uhr für einen Sommertreff nutzen. Zusammen mit unserem Mitglied Domäne Dahlem, laden wir zu drinks & food im kleinen Kreis – unter Mitgliedern und einer begrenzten Anzahl Gästen – ein.
Anmeldungen per Email an unsere Geschäftsstelle sind zwingend erforderlich.

Geöffnete Attraktionen
Zusätzlich zu unserer Plakat-Aktion stellen wir auf unserer Website die geöffneten Attraktionen in unserer Stadt dar, um mehr Besucher zu erreichen. Viele Berliner und die ersten Touristen möchten wir damit Inspiration bieten.
Falls Sie geöffnet haben, oder es in Kürze planen, schreiben Sie uns eine Email mit Ihren Daten. Wir nehmen nicht nur unsere INTOURA-Mitglieder in diese Liste auf. Denn in Krisenzeiten setzen wir auf Zusammenhalt und zeigen das breite Spektrum der Sehenswürdigkeiten und Erlebnisse in Berlin!
>> zu unserer Liste der geöffneten Attraktionen
>> Email an die Geschäftsstelle

Einladung – „Tourismus in Europa: 2020 und danach“
Unser Mitglied „Erlebnis Europa“ weist auf eine kostenfreie Online-Veranstaltung hin: “Tourismus in Europa: 2020 und danach”. Am Donnerstag, 4. Juni von 16.00 bis 17.00 Uhr können sich Interessierte zur Zoom-Konferenz einwählen. Die Debatte ist Teil einer Veranstaltungsreihe des Verbindungsbüros des Europäischen Parlaments in Kroatien (#EPtalks), die auch die Möglichkeit bietet, mit Europaabgeordneten aus anderen Mitgliedstaaten als Experten zu diskutieren.
Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden. Um einen Link zur Einwahl zu erhalten, melden Sie sich bis Mittwoch, 03.06. um 12.00 Uhr per Email unter veranstaltungen-berlin@ep.europa.eu an.

Welttourismusorganisation prognostiziert Einbrüche bis zu 80%
Die Welttourismusorganisation (UNWTO) prognostiziert durch den Einbruch der Corona-Krise im Tourismus eine Gefährdung von 100 bis 120 Millionen Arbeitsplätzen. Dort geht man davon aus, dass der Reiseverkehr in diesem Jahr mit einem Rückgang zwischen 60 und 80 Prozent rechnen muss. Wann und wo sich die Branche erholen würde, hänge weitgehend davon ab, wann die Regierungen die Beschränkungen lockern.
>> den ausführlichen Artikel lesen Sie im Online Informationsportal „Tageskarte“

+++ 30.05.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Neue Hygieneregeln

  1. Ab heute gilt die Maskenpflicht gem. §2, Abs. 4 nun auch per Verordnung praktisch in allen Betrieben, auch in Museen. Nach unserer Lesart müsste das sogar für offene Bereiche von Bussen oder Schiffen gelten.
  2. In zahlreichen Betrieben ist ab heute gem. §2, Abs.1, Nr. 8 eine Anwesenheitsdokumentation verbindlich zu führen. Das gilt zum Beispiel auch für Spielhallen, Kinos, Freizeitsportbetriebe, Gastronomie und Veranstaltungen, aber NICHT für Freilichtkinos, Autokinos, Museen, Zoo sowie Stadtrundfahrten.

Öffnungen

  1. Spielhallen u.a. dürfen ab dem 02.06. geöffnet werden. Auf diesen Paragraphen könnten sich eventuell auch Escape Rooms berufen, die nicht explizit erwähnt sind.
  2. Veranstaltungen sind ab 02.06. mit 150 Pax indoor und ab 30.06. mit 300 Pax indoor erlaubt. Outdoor 200 Pax, ab 16.06. 500 Pax und ab 30.06. 1.000 Pax.
  3. Kinos dürfen ab dem 30.06. öffnen, Freilicht- (ab 02.06.) und Autokinos (ab sofort) früher.
  4. Gewerbliche Sportanlagen und sportbezogene gewerbliche Freizeitangebote dürfen mit Auflagen ab 02.06. öffnen.
  5. Private Theater dürfen damit nach unserem Verständnis ebenfalls ab dem 02.06. mit den veranstaltungsbezogenen Grenzwerten öffnen. Das gilt laut Großveranstaltungsverordnung explizit nicht für überwiegend öffentlich geförderte Häuser!

Links zu den Verordnungen
>> zur Allgemeinen Verordnung
>> zur Großveranstaltungsverordnung

+++ 29.05.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Heutige Beschlüsse des Berliner Senats
Die meisten geschlossenen Attraktionen dürfen wohl ab nächster Woche öffnen. Ab 02.06. dürfen laut Pressekonferenz Freiluftkinos, Sporthallen, Vergnügungsstätten, Spielhallen genauso Fitnessstudios und Kneipen öffnen, Indoor-Kinos erst ab 30.06. Kulturveranstaltungen sind indoor ab 02.06. bis 150 Personen gestattet. Ob das auch eine Hoffnung für Theater bedeutet, ist bisher noch völlig unklar.
Die Verordnung sollte morgen unter folgendem Link aktualisiert werden:
https://www.berlin.de/corona/massnahmen/verordnung 
Wenn Sie nach der Aktualisierung noch nicht sicher wissen, ob Sie öffnen dürfen oder nicht, geben Sie uns bitte Bescheid!

Aktuelle Informationen zu Stadtrundfahrten
Seit dem 25.05. sind Stadtrundfahrten mit Bus und Schiff wieder erlaubt. Heute Vormittag erreichten uns aus der Senatsverwaltung einige Details zu den entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen.
Offene Fragen zu z.B. Höchstteilnehmerzahlen bei FÜHRUNGEN im Innenbereich sollen in die neue Auslegungshilfe des Senats einfließen.

Unterstützen Sie Ihre Kollegen mit der INTOURA-Plakataktion
Die Plakate kommen heute frisch aus der Druckerei! Und wenn Sie möchten, ab morgen auch zu Ihnen: unterstützen Sie Ihre Kollegen und hängen Sie auch eins in Ihr Schaufenster! Gemeinsam sind wir stärker!
Unsere Geschäftsstelle koordiniert die Verteilung, senden Sie eine kurze Email! Plakate im Format A3 können bei verschiedenen zentral gelegenen Attraktionen abgeholt werden oder unsere Geschäftsstelle macht sich auf den Weg zu Ihnen. Ab kommender Woche werden 2.500 von mattheis Werbeagentur gestaltete Plakate in ganz Berlin aufgehängt, sponsored by Kulturplakatierung Berlin GmbH.
Blick durch’s Schlüsselloch: >> zum INTOURA-Plakat
Email an die >> Geschäftsstelle

Erinnerung: Online-Petition #rettetdieJugendreisen
Die Online-Petition #rettetdieJugendreisen zur Rettung von Klassenfahrten und Jugendreisen benötigt noch Ihre Hilfe! Mehr als 10.000 Unterschriften sind schon zusammen gekommen. Jede Unterzeichnung ist ein wertvoller Beitrag!
>> zur Online-Petition #rettetdieJugendreisen

Wöchentliche INTOURA-Umfrage
Ihre Zahlen der jeweils vergangenen Woche sammeln wir in dieser neuen Umfrage, um Durchschnittswerte mit anderen Partnern teilen zu können. Bitte machen Sie jede Woche mit!
Wie immer werden wir Ihre Daten vertraulich behandeln, nur als Durchschnittswerte weitergeben und auch im Newsletter spiegeln. Sie liefern uns damit wichtige Argumentationshilfen in der Verhandlung Ihrer Interessen mit Politik und Verwaltung.
>> zur INTOURA-Umfrage

+++ 26.05.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

INTOURA-Plakataktion
Die in der vergangenen Woche gestartete Plakat-Aktion geht ins Finale und in den Druck! Ein echtes Mitglieder-Sponsor-Projekt, das den Zusammenhalt in dieser Krise zeigt: mattheis Werbeagentur hat in einer Blitz-Aktion die Gestaltung entwickelt. Kulturplakatierung Berlin GmbH wird 2.500 Plakate auf eigene Kosten in Berlin aufhängen und INTOURA hat die Druckkosten übernommen.
Wir bedanken uns für die freundliche Unterstützung unserer beiden Fördermitglieder und freuen uns auf das Plakat, das die Attraktionen unserer Stadt unterstützen wird, die bereits wieder geöffnet sein dürfen.
Blick durch’s Schlüsselloch >> zum INTOURA-Plakat

Start des Übernachtungstourismus
Seit gestern darf geöffnet werden, noch sind die Buchungszahlen verhalten und viele Hotels haben bisher nicht wieder geöffnet. Die bisherigen Zahlen versprechen eine Auslastung zwischen 5% und 15% am Pfingstwochenende und die Buchungslage danach ist schwer einzuschätzen.
>> zum Artikel der Tageskarte

Bundeswirtschaftsministerium plant Zuschüsse für KMUs
Laut einem Artikel des Handelsblatt hat Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier ein Paket zur Unterstützung des Mittelstandes vorgeschlagen. Demnach sollen mit diesen Überbrückungshilfen ab Juni Unternehmen bis 249 Beschäftigte unterstützt werden, die im April und Mai einen Umsatzausfall von mindestens 60% erleiden mussten. Gefördert würden nach diesem Vorschlag fixe Kosten exklusive des Unternehmerlohns. Zahlungen könnten monatlich bis einschließlich Dezember erfolgen, würden aber mit bereits ausgezahlten anderen Corona-Hilfen verrechnet werden. Insgesamt sieht Altmaier ein Budget von 25 Milliarden Euro vor, das zügig verhandelt werden soll. Hoffen wir, dass er das Versprechen einhalten kann.
>> zum Handelsblatt Artikel

Neue wöchentliche INTOURA-Umfrage
In der Hoffnung, dass die Besucherzahlen von Woche zu Woche steigen, würden wir gerne ab sofort wieder Ihre wöchentlichen Zahlen erfragen, um Durchschnittswerte mit anderen Partnern teilen zu können. Bitte machen Sie jede Woche mit!
Wie immer werden wir Ihre Daten vertraulich behandeln, nur als Durchschnittswerte weitergeben und auch im Newsletter spiegeln. Sie liefern uns damit wichtige Argumentationshilfen in der Verhandlung Ihrer Interessen mit Politik und Verwaltung.
>> zur INTOURA-Umfrage

+++ 15.05.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Informationen zu den Lockerungen
INTOURA hat auf Nachfrage von der Senatsverwaltung für Wirtschaft folgende Informationen bekommen:
Theater & Kinos
…müssen nach aktuellem Stand in Berlin weiterhin bis 31.07. geschlossen bleiben. Das ist im Vergleich zu anderen Bundesländern unverständlich.
Verzehrtheater
…dürften ab heute als gastronomische Betriebe ohne Bühnenprogramm öffnen, sofern sie über eine gaststättenrechtliche Erlaubnis verfügen.
Fahrgastschifffahrt
…ist ab dem 25.05. gemeinsam mit den genannten Stadtrundfahrten erlaubt. Im Hafen können an Bord ab heute Speisen und Getränke angeboten werden.
Private Freizeitsportanbieter
…sind Bestandteil von Beratungen zwischen SenWeb und SenInnDS. Informationen zu speziellen Öffnungen können unter sport-corona@seninnds.berlin.de abgefragt werden.
Escape Rooms
…dürfen weiterhin nicht öffnen. Hier verspricht die Senatsverwaltung aber erneute Beratungen.
In der kommenden Woche ist INTOURA wieder zur Fokusrunde Tourismus des Senats geladen und wird sich dort für weitere Perspektiven einsetzen.

Kulturplakatierung Berlin GmbH & INTOURA starten Plakat-Aktion
Gemeinsam mit unserem Fördermitglied Kulturplakatierung Berlin GmbH starten wir in Kürze eine Außenwerbekampagne für die geöffneten Attraktionen. INTOURA druckt auf Verbandskosten Großplakate, Kulturplakatierung hängt sie auf eigene Kosten in der Stadt auf.
INTOURA-Mitglieder sind eingeladen, sich mit einem Bild ihres Unternehmens und ihrem Namen auf einem Plakat zu präsentieren.
Wenn Sie vor Ende Mai öffnen dürfen und Ihr Unternehmen mit der INTOURA-Aktion bewerben möchten, schreiben Sie uns bis Dienstag, 19.05. per Email an die Geschäftsstelle
Sollten Sie noch nicht INTOURA-Mitglied sein, sprechen Sie uns an! Wir finden die passenden Konditionen für eine Mitgliedschaft. Gerade in Zeiten der Corona-Krise sind wir gemeinsam stärker.

Stammtisch am 20. Mai
Wie schon angekündigt: es wird wieder Zeit für einen persönlichen Austausch. Am 20. Mai findet der INTOURA-Stammtisch wieder statt. Normalerweise bitten wir unsere Mitglieder nicht um Rückmeldung zur Teilnahme, aber unter den gegebenen Umständen benötigen wir Ihre Anmeldung bis zum 18. Mai für die bessere Planung. Auch Nicht-Mitglieder laden wir herzlich ein, an diesem Stammtisch teilzunehmen, um sich zur aktuellen Lage auszutauschen. Den Treffpunkt machen wir von der Anzahl und vom Wetter abhängig und werden diesen rechtzeitig kommunizieren.
>> Anmeldung zum Stammtisch

Soforthilfe V startet ab Montag
Am Montag startet die Soforthilfe V für Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten. Berlin Partner lädt am Montag um 11.30 Uhr alle interessierten Unternehmen zu einem virtuellen Town Hall Call zur Erläuterung des Antragsprozederes.

Teilnahme per Telefon:

Einwahlnummer: +49 30 5679 5800
Meeting-ID: 831 3142 5465
Passwort: 312532
Teilnahme per Zoom

Online-Petition #rettetdie Jugendreisen
INTOURA unterstützt gern die Online-Petition #rettetdieJugendreisen. Die Branche fürchtet ein „Aus“ für Jugend- und Klassenfahrten. Um bezahlbare Angebote und gesunden Wettbewerb zu bewahren, fordern mehr als 150 Organisationen und Unternehmen aus zahlreichen Verbänden des Kinder- und Jugendreisens jetzt finanzielle Hilfen. Auch geht es um die Bildung und den kulturellen Austausch. Wichtige Faktoren ganz besonders in Zeiten des Lockdowns und der Krise.
>> zur Pressemitteilung „#rettetdieJugendreisen“
>> direkt zur Online-Petition „Für eine weltoffene Zukunft: Jugendreisen und Klassenfahrten retten!“

Bayerisches Zentrum für Tourismus präsentiert Umfrage-Ergebnisse
Zum Thema „Reisen in Zeiten von Corona“ präsentiert das Bayerische Zentrum für Tourismus erste Ergebnisse einer repräsentativen Online-Umfrage. Die Mehrheit der Befragten gibt an, erst einmal die Entwicklung abzuwarten oder sogar gar nicht mehr in diesem Jahr zu verreisen. Die meisten begründeten das mit mangelndem Interesse oder Budget, jetzt zu verreisen oder empfänden ihr Urlaubsgefühl durch die Hygienemaßnahmen als zu eingeschränkt. Bei den Reisewilligen schnitt Berlin als Ziel am unteren Rand ab.
>> zu den Ergebnissen des Bayerischen Zentrum für Tourismus

INTOURA-Umfrage
Bitte melden Sie uns, sofern Sie geöffnet sind, weiterhin täglich Ihre Besucherzahlen im Verhältnis zum Vorjahr, damit wir als Verband aussagekräftig bleiben. INTOURA wird die eingegebenen Daten selbstverständlich nur als Branchendurchschnitt weitergeben
>> zur INTOURA-Umfrage

+++ 30.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Wiedereröffnung der Museen ab 4. Mai
Zumindest die Museen dürfen aufatmen und ab Montag wieder für Besucher öffnen. Für alle anderen Attraktionen wird Robert Rückel am Montag am Runden Tisch Tourismus beim Regierenden Bürgermeister Perspektiven einfordern.

Die Öffnung bringt Herausforderungen mit sich: Hygienemaßnahmen, Abstandsregeln, Umbauten und vermutlich nicht vom ersten Tag an kostendeckende Einnahmen. Trotzdem machen viele, die es ab nächster Woche dürfen, auch direkt wieder auf. Damit wir hier schnell und transparent an den Senat, visitBerlin und an die Medien kommunizieren können, senden Sie uns bitte Ihr Wiedereröffnungsdatum per E-Mail an info@intoura.berlin, sobald es feststeht. Wir werden dazu entsprechende Pressemitteilungen in den nächsten Wochen versenden.

+++ 24.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Auslegung zur neuen Eindämmungsverordnung
Zur Klarstellung hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe soeben Auslegungshilfen für die neue Verordnung veröffentlicht. Diese sollten den meisten von Ihnen deutlich machen, ob eine Öffnung nun erlaubt ist/wird oder nicht. Sollte für Ihr Unternehmen noch Unklarheit bestehen, geben Sie uns bitte Bescheid, dann haken wir nach.
>> zur Orientierungshilfe des Berliner Senats

rbb SPEZIAL – Robert Rückel im Interview
INTOURA-Vorsitzender Robert Rückel war am Mittwoch im rbb SPEZIAL zur Prime-Time zu Gast. Im Interview zur aktuellen Beschlussfassung des Senats für Kultur & Freizeit Einrichtungen machte er die Notlage der Branche klar und wies auf die mangelnde zeitliche Perspektive hin, die viele Teile der Branche noch immer dringend brauchen. Im Gespräch stellte Robert Rückel die INTOURA-Forderungen aus dem Offenen Brief an den Berliner Bürgermeister dar und gab einen Überblick zur tatsächlichen und prekären Lage der touristischen Attraktionen und Freizeitanbieter in Berlin.
Ab Minute 7:48 können Sie in der Mediathek des rbb das vollständige Interview anschauen.
>> zur Mediathek rbb SPEZIAL vom 22.04.2020

Deutscher Toursimusverband – Perspektiven für den Neustart
Als Grundlage für den bundesweit einheitlichen Neustart des Deutschlandtourismus hat der DTV ein Perspektivpapier vorgelegt. Darin wird die erste Phase der Öffnung beschrieben, sobald die Politik grünes Licht für erste Lockerungen gibt. Der DTV fordert darin z.B. die Bildung einer “Task Force” auf Bundesebene in Zusammenarbeit mit den Ländern und Verbänden des Tourismus. In dieser ersten Skizze zu Themen wie Mobilität, Beherbergung, Freizeit- und Geschäftsreisetourismus stellt der DTV klare Ideen und Forderungen zur Steuerung für bundesweit einheitliche Grundsätze auf.
>> zum PDF Perspektivpapier des DTV

+++ 21.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

INTOURA-Pressemitteilung zu Senatsbeschlüssen
Autohäuser, Malls und Kaufhäuser dürfen laut heutigem Senatsbeschluss ab morgen wieder öffnen, Friseure in Kürze, Eisdielen und Buchhandlungen waren nie geschlossen – zur Aussetzung verdammt bleibt dagegen die Branche mit den besten Voraussetzungen für ein geringes Infektionsrisiko: die Kultur- und Freizeitanbieter Berlins. Museen sollen erst am 4. Mai öffnen dürfen, Theater nicht vor August, zu anderen Freizeiteinrichtungen hat sich der Senat nicht ansatzweise geäußert
>> zur INTOURA-Pressemitteilung vom 21.04.2020
>> zur Verordnung des Berliner Senats vom 21.04.2020
>> zur Verordnung für Großveranstaltungen & den regulären Theaterbetrieb vom 21.04.2020

Maßnahmenplan zur Wiedereröffnung
Nach dem heutigen Stand der Dinge ist für einige touristische Attraktionen unserer Stadt ein konkreter Termin zur Wiedereröffnung in greifbare Nähe gerückt, viele andere haben noch keine verbindliche Zusage und Planungssicherheit. Dennoch können Sie und Ihre Mitarbeiter schon Vorbereitungen treffen.
Da das Thema sehr komplex und individuell ist, haben wir auf unserer Website wir einen Leitfaden und eine umfassende Link-Sammlung angelegt, die wir permanent erweitern. Sie finden dort aus vielen Quellen hilfreiche Hinweise und Antworten auf die wichtigsten Fragen dazu, wie Sie Ihre Attraktion ausstatten und Ihre Mitarbeiter und Besucher schützen können.
>> zum Leitfaden für Ihren Maßnahmenplan
 
Haben Sie Fragen, die hier nicht beantwortet werden, teilen Sie uns diese bitte per Email mit. Wir versuchen diese gesammelt an die zuständigen Stellen zu geben.

+++ 17.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Maßnahmenplan zur Wiedereröffnung
Egal, wann er kommt: Sie müssen sich auf den Tag der Wiedereröffnung Ihrer Betriebe vorbereiten. An diesem Tag X werden noch viele Einschränkungen gelten, die Sie berücksichtigen müssen. Das betrifft die maximale Auslastung, Hygienemaßnahmen, Spuckschutz, Maskenpflicht o.ä.

Das Thema ist komplex und die Umstände in allen Häusern sehr individuell. Daher ist es nicht möglich, dass wir Ihnen DEN Maßnahmenplan an die Hand zu geben. Aber wir haben auf unserer Website wichtige Fragen und Links hinterlegt, die Ihnen bei der Erstellung helfen sollen.
>> zum Leitfaden für Ihren Maßnahmenplan

Haben Sie Fragen, die hier nicht beantwortet werden, teilen Sie uns diese bitte per Email mit. Wir versuchen diese gesammelt an die zuständigen Stellen zu geben.

Probleme der Ausbildungsbetriebe
Nächste Woche gibt es auf Einladung der IHK einen Austausch der Branchenverbände zu den Herausforderungen der Ausbildungsbetriebe. Bitte teilen Sie uns mit, wenn Sie hier Fragen oder Anregungen haben.

+++ 15.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Offener Brief an den Regierenden Bürgermeister
INTOURA hat aufgerufen, sich an einem offenen Brief der gesamten Branche an den Regierenden Bürgermeister zu beteiligen. Inklusive der ordentlichen Mitglieder haben insgesamt 71 Anbieter die Forderungen unterzeichnet. Wir hoffen sehr, dass die Politik damit die Bedeutung unserer Branche erkennt. Die Liste der Unterzeichner wird fortlaufend ergänzt. Wenn Sie noch dabei sein, wollen melden Sie sich unter info@intoura.berlin.
>> zum Offenen Brief

KfW-Schnellkredit ab heute
Ab heute können Sie bei Ihrer Hausbank den KfW-Schnellkredit beantragen. Durch 100% Staatshaftung soll jedes Unternehmen, welches in der Vergangenheit positiv gewirtschaftet hat, den Kredit bekommen können.

Fakten:
– bis zu 500.000 € (bzw. bis zu 800.000 € bei mehr als 50 Mitarbeitern)
– 10 Jahre Laufzeit, 2 Jahre tilgungsfrei
– Sie müssen mindestens 11 Mitarbeiter haben
– Sie müssen im Durchschnitt der Jahre 2017-2019 einen Gewinn erzielt haben
– ohne Sicherheiten und Bürgschaften
>> zur Website der KfW

+++ 09.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Soforthilfe IV und V
Der Senat hat heute zwei neue Förderprogramme beschlossen, deren konkrete Ausgestaltung noch unklar ist. Folgende Eckpunkte sind bekannt:

Soforthilfe IV für Kultur
– für kulturelle Orte & Betriebe wie z.B. private Galerien, Museen, Theater, Musikensembles, Musiktheater, Clubs & Musikspielstätten mit mehr als 10 Mitarbeitern
– Kredite aus Landesmitteln für Unternehmen, die in 2019 profitabel gearbeitet haben
– Zuschüsse für Unternehmen, die bereits 2019 lediglich kostendeckend gearbeitet haben
– max. 500.000 €, durchschnittlich 25.000
– Antragstellung erst im Mai möglich!

Soforthilfe V für den Mittelstand
– für Betriebe zwischen 10 und 100 Mitarbeitern
– Tilgungszuschuss von bis zu 20% für KfW-Schnellkredit nach 15 Monaten
– falls kein Kredit in Frage kommt: direkter Zuschuss bis 25.000 €, im Einzelfall höher

Die Details sollen in den kommenden Tagen ausgearbeitet werden, sie können sich auch nochmal ändern. Auch der KfW-Schnellkredit kann bisher noch gar nicht beantragt werden.

>> zur Pressemitteilung Soforthilfe IV
>> zur Pressemitteilung Soforthilfe V

+++ 07.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

KfW-Schnellkredite
Zahlreiche Unternehmen unserer Branche bekommen von den Banken auf Grund nicht vorhandener Umsätze keine Kredite. Nun hat die Bundesregierung endlich reagiert und ab Donnerstag, den 9. April soll es KfW-Schnellkredite ohne zusätzliche Bankprüfungen geben.

Hier im Überblick die Voraussetzung:
– 10 Mitarbeiter oder mehr
– aktiv am Markt seit 01.01.2019
– ausgewiesene Gewinne in 2019 oder im Durchschnitt der Jahre 2017-2019

Fakten:
– schnelle Bewilligung
– Darlehenshöhe bis zu 3 Monatsumsätze 2019, max. 500k (800k bei über 50 Mitarbeitern)
– 3% Zinsen mit einer Laufzeit von 10 Jahren

Außer den o.g. Faktoren soll keine Kreditprüfung stattfinden. Die Beantragung soll ab Donnerstag über die Hausbank möglich sein.

Achtung: Die 90%-besicherten KfW-Kredite zu 1% gibt es weiterhin. Hier nehmen die Banken aber eine Risikoprüfung vor. Wenn Sie noch etwas Luft haben, lohnt es sich also möglicherweise erst den üblichen Weg zu versuchen. Probleme bei der Beantragung können Sie an unserem Info-Telefon melden 01787943333.

Kostenlose Unternehmensberatung
Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zahlt die Unternehmensberatung von durch die Krise betroffenen Unternehmen zu 100% (bis 4.000 €). Sie können sich zu praktisch allen Themen (außer rein juristischen und steuerlichen) beraten lassen. Weitere Informationen und Beantragung hier:
>> Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

Zuschüsse für Kleinstunternehmen
Kleinstunternehmen bis 10 Mitarbeiter können seit Montag die Zuschüsse des Bundes bei der Investitionsbank Berlin beantragen:
– für Selbstständige und Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR
– für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR
Die Landesmittel sind ersatzlos weggefallen.
>> Website der Investitionsbank Berlin

+++ 02.04.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Dauer der Schließung
Der Regierende Bürgermeister hat heute angekündigt, dass die Kontaktsperre bis zum 19. April verlängert wird. Die Museen in Amsterdam sind bereits jetzt bis 1. Juni geschlossen.
Wir hoffen sehr, dass wir falsch liegen, aber rechnen Sie in Ihren Programm- und Liquiditätsplanungen nicht mit einer Wiedereröffnung Ihrer Attraktionen am 20. April!

Gutschein statt Erstattung
Das Bundeskabinett hat heute beschlossen, dass zukünftig Veranstalter übergangsweise Erstattungen in Form von Gutscheinen statt Rückzahlung vornehmen können. Das Gesetz dazu muss noch formuliert und mit der EU abgestimmt werden. Wir gehen im Moment davon aus, dass die Regelung für alle Eintrittskarten und Theatertickets gelten wird.
Wenn Sie in Liquiditätsnöten sind, warten Sie also vor weiteren Erstattungen auf die endgültige Gesetzesregelung.

Steuervorauszahlung zurückholen
Neben der Senkung der zukünftigen Steuervorauszahlung können Sie beim Finanzamt auch die Rückzahlung der im Februar und März vorausgezahlten Gewerbe- und Körperschaftssteuer beantragen. Wenn Sie nachvollziehbar begründen können, dass Sie in diesem Jahr auf Grund der Krise keine Gewinne mehr erwarten, werden Ihnen die vorausgezahlten Beträge zurückerstattet.

IBB Soforthilfe
Die Investitionsbank Berlin hat aktuell sowohl die Soforthilfe I (Darlehen) gestoppt, als auch bis 6. April die Soforthilfe II (Zuschüsse für Kleinstunternehmen). Die Zuschüsse des Bundes sollen ab 6. April wieder beantragt werden können, das sind:
– für Selbstständige und Unternehmen bis 5 Beschäftigte bis zu 9.000 EUR
– für Unternehmen bis 10 Beschäftigte bis zu 15.000 EUR
Größere Unternehmen können aktuell nur über ihre Hausbank KfW-Darlehen beantragen.
Sollten Ihre Anträge abgelehnt werden, informieren Sie uns bitte am Infotelefon 01787943333 oder per E-Mail

+++ 31.03.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Liquiditätslücken überbrücken
Seit Samstag ist die Soforthilfe I des Landes Berlin, die zinslosen Darlehen der IBB, gestoppt. Trotz großer Versprechen sieht es nach der heutigen Senatspressekonferenz nicht so aus, als ob das Programm noch einmal aufgelegt wird. Warten Sie daher nicht ab, wenn Sie in absehbarer Zeit in Liquiditätsengpässe kommen, sondern beantragen Sie über die anderen, unten genannten, Wege jetzt Nothilfen!
Wenn Sie keine Zusagen erhalten, informieren Sie uns bitte per E-Mail oder am Notfalltelefon unter 01787943333, damit wir Ihren Fall mit der Politik diskutieren können.

Es gibt aktuell folgende Möglichkeiten zur Sicherung Ihrer Liquidität:
– IBB-Soforthilfe I: Zuschüsse für Kleinstunternehmen bis 10 Mitarbeitern (siehe FAQ-Liste der IBB)
– KfW-Darlehen, 90% vom Bund besichert, 1% Zinsen, Beantragung über Ihre Hausbank
– Darlehen über Bürgschaftsbank: >> zum Finanzierungsportal

IBB FAQ-Liste zum Download
Die Investitionsbank Berlin hat nach den ersten Erfahrungen eine FAQ-Liste mit den wichtigsten auftretenden Fragen bei der Antragsstellung der Soforthilfen zusammen gestellt. Die Hotlines sind sehr gefragt dieser Tage und so können einige grundlegende und wiederkehrende Fragen im Vorgriff beantwortet werden: IBB FAQ Corona-Hilfen

Kostenfreie Prüfung: Versicherungsschutz in der Corona-Krise
Unser Fördermitglied Bereuter & Cie. bietet allen INTOURA-Mitgliedern die kostenfreie Prüfung Ihrer bestehenden Versicherungspolicen an. Ist z.B. eine Betriebsschließungsversicherung mit in der Police enthalten, greift hier der Versicherungsschutz. Sie erhalten ein schnelles Feedback. Danach kann gehandelt werden. Auf Wunsch übernimmt die Bereuter & Cie. GmbH auch die Schadensmeldung und Anspruchsstellung.
Wenn Sie diesen Service nutzen möchten, senden Sie bitte Ihre aktuelle Unternehmenspolice nebst den gültigen Versicherungsbedingungen per Email an Herrn Georg Bereuter unter dem Stichwort „INTOURA“.

+++ 26.03.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Start-Ups
Staatssekretär Rickerts hat INTOURA heute mitgeteilt, dass die Drei-Jahres-Grenze der IBB-Darlehen gestrichen ist, wie von uns seit den ersten Gesprächen gefordert wurde. Alle Unternehmen mit unter 250 Mitarbeitern können also Anträge auf die zinslosen Darlehen stellen.

Arbeitnehmerüberlassung und Zuverdienst
Während unsere Mitarbeiter auf Grund der Schließung keine Beschäftigung haben, gibt es Branchen mit akuten Personalsorgen – wie den Lebensmittelhandel oder die Landwirtschaft.

Die Bundesregierung hat hierzu beschlossen:
– Mitarbeiter in Kurzarbeit können bis zur Höhe ihres normalen Nettogehalts bei anderen Unternehmen hinzuverdienen, ohne dass die Einnahmen auf das Kurzarbeitergeld angerechnet werden.
– Ausnahmsweise können auch ohne Erlaubnis Arbeitnehmer ausgeliehen werden. Das ist zum Beispiel für Mitarbeiter sinnvoll, die kein Kurzarbeitergeld bekommen wie studentische Mitarbeiter.

Ermuntern Sie Ihre Mitarbeiter zum Zuverdienst oder organisieren Sie die Arbeitnehmerüberlassung zum Beispiel mit dem Lebensmittel-Einzelhandel.
>> zum Aufruf des Handelsverband Berlin-Brandenburg

+++ 25.03.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Soforthilfepaket II
Am Freitag, dem 27. März 2020 wird das Land Berlin eine weitere Hilfe für Unternehmen unserer und anderer betroffener Branchen umsetzen: Um 12 Uhr können die Anträge für das Zuschussprogramm für Kleinst- und Solounternehmen bis zu maximal fünf Beschäftigten gestellt werden. Dazu müssen keine Unterlagen eingereicht oder hochgeladen werden. Stattdessen genügen Angaben zur Firma (Name, Straße, PLZ, Rechtsform), die letzten fünf Ziffern des Ausweisdokuments (Personalausweis und Reisepass), die Steuernummer und die IBAN der Bankverbindung des Unternehmens.
>> zur Website der IBB

+++ 24.03.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

Stundung von Sozialversicherungsbeiträgen
Auf Antrag können Sozialversicherungsbeiträge gestundet werden. Turnusgemäß sind die Beiträge für Kranken-, Arbeitslosen-, Renten- und Pflegeversicherung an diesem Freitag fällig. Eingezogen werden sie von der gesetzlichen Krankenversicherung. Um die Abbuchung per Lastschrift zu stoppen, müssen Sie schnellstmöglich um Stundung mit Verweis auf Liquiditätsengpässe wegen der Corona-Krise bitten. Dies geht formlos per E-Mail an die Krankenversicherungen, bei denen Ihre Mitarbeiter beschäftigt sind.
>> zur Agenturmeldung GKV-Spitzenverband

Wann haben wir die Krise überstanden
Um Ihre Unternehmen durch die Krise zu steuern, müssen Sie einschätzen können, wie diese verläuft. Zu Ihrer Unterstützung wollen wir gemeinsam mit Ihnen in die Zukunft blicken. Dafür haben wir eine Umfrage eingerichtet und bitten Sie, diese einmal pro Woche auszufüllen. Die Durchschnittsdaten teilen wir Ihnen schnellstmöglich mit.
>> zur INTOURA-Umfrage

+++ 20.03.2020 +++

Aktuelles zum Thema:

INTOURA Info-Telefon
Ab sofort ist montags bis freitags von 11 bis 16 Uhr unser Corona-Infotelefon unter +491787943333 besetzt.
Wir schulen unsere Geschäftsstelle zum Thema Kurzarbeitergeld, IBB-Kreditantrag u.ä., um Hilfe mit touristischem Background anzubieten und die anderen Hotlines zu entlasten. Juristische Fragen und andere Probleme, die wir nicht direkt beantworten können, geben wir weiter und klären sie mit Fachleuten auf Kosten von INTOURA innerhalb von 48 Stunden.

Soforthilfe 2 für Kleinstunternehmen
Der Senat hat am 19.03.2020 beschlossen, dass Solo-Selbstständige und Kleinstunternehmen bis fünf Mitarbeitern ab nächster Woche nicht-rückzahlbare Hilfen in Höhe von 5.000 € beantragen können. Sobald das Antragsverfahren freigeschaltet ist, informieren wir. Bis dahin bitte noch keine Anträge stellen!

GEMA
GEMA-Verträge ruhen für den Zeitraum, in dem Sie Ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen. Das gilt für alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen.

Liquiditätshilfen
Der Antragsservice der IBB ist zeitweise überlastet. Auf der INTOURA-Website haben wir daher alle Unterlagen aufgelistet und verlinkt, die für die Antragsstellung vorbereitet werden müssen:
Liquidität in der Corona-Krise

Stundung aller Steuerarten: Die Berliner Finanzverwaltung hat mitgeteilt, dass im begründeten Fall alle Steuerarten gestundet werden können, also auch die Umsatz- und die Lohnsteuer. Sprechen Sie mit oder schreiben Sie Ihrem Finanzamt! Verspätungszuschläge fallen nicht an.

+++ 18.03.2020 +++

Aktuelles aus unseren Gesprächen mit der Politik:

Entschädigungen
Der Finanzsenator möchte keine Entschädigungen für durch die Verordnung geschlossenen Betriebe zahlen. INTOURA ist der Meinung, dass der Staat hier für seine Schließungsverfügung in der Schuld steht und hat die Senatsverwaltung für Wirtschaft hingewiesen, dass unsere Branche fürs Überleben auf Entschädigungen angewiesen ist. Nur mit Darlehen werden sich viele Unternehmen nicht retten können. Auch die IHK fordert Zuwendungen an die Unternehmen, zum Beispiel aus dem Siwana-Topf. Wir bleiben dran!

Steuern
Vorauszahlungen werden auf Antrag unbürokratisch abgesenkt, nicht bezahlte Steuern lassen sich unproblematisch stunden. Wir haben dazu aufgefordert, bereits gezahlte Steuern zurückzuerstatten, damit nicht pünktliche Zahler besser gestellt werden als säumige Zahler.

Kurzarbeitergeld
Nach unseren Erfahrungen ist die Arbeitsagentur Mitte bereits sehr belastet: Wir drängen darauf, dass Anträge schnellstens bearbeitet werden und die Lohnsteuer auch erst nach Auszahlung des Kurzarbeitergeldes fällig wird. Für die Mitarbeiter fordern wir eine Erhöhung des Kurzarbeitergeldes.

Das Bundesjustizministerium bereitet eine Aussetzung der Insolvenzantragspflicht bis 30.09.2020 vor, was Unternehmen in Schwierigkeiten etwas mehr Zeit verschaffen soll.

+++ 15.03.2020 +++

Die gestrige Verordnung hat für die Attraktionen zumindest Klarheit gebracht. Für Sightseeing- und Touren-Anbieter fehlt die Klarheit noch. INTOURA hat heute die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe um verbindliche Klarstellung gebeten. Gleichzeitig stehen die geschlossenen Betriebe nun vor dem Aus, wenn es nicht schnelle Hilfe der Politik gibt. INTOURA hat auf einen weiteren Round Table Coronavirus mit unserer Teilnahme nächste Woche gedrängt. Gleichzeitig hat nach aktuellem Stand unser Vorsitzender Robert Rückel am Mittwoch einen Termin mit Staatssekretär Rickerts.

INTOURA fordert folgende Soforthilfen für unsere Branche:

  • schnelle Auszahlung des Kurzarbeitergeldes (Anleitung zum Kurzarbeitergeld im Mitgliederbereich der Website)
  • schnelle Genehmigung und Auszahlung von Darlehen aus dem Liquiditätsfonds (Veröffentlichung der Wege soll am Mittwoch erfolgen)
  • Klärung und schnelle Auszahlung der Entschädigungen gem. IfSG oder ASOG
  • Sofortige Rückzahlung der bereits getätigten Steuervorauszahlungen 2020 (da keine Gewinne im Jahr 2020 mehr erwartet werden können)
  • Antragslose Aussetzung der Steuervorauszahlungen für die Branche
  • Sofortige Rückzahlung der Körperschafts- und Gewerbesteuern für 2019 (da Verspätungszuschläge bis Ende 2020 ausgesetzt sind, werden sonst die Unternehmen bestraft, die pünktlich bezahlt und daher jetzt Liquiditätsprobleme haben)
  • Stundung Lohnsteuer und Sozialversicherungen für die März-Löhne

Sobald wir Feedback über Hilfen bekommen, melden wir uns wieder. Wer bereits in den nächsten 14 Tagen ohne finanzielle Hilfen nicht überleben kann, meldet sich bitte direkt bei uns!

+++ 14.03.2020 +++

Der Berliner Senat hat heute beschlossen, dass in Berlin ab sofort alle öffentlichen und nichtöffentlichen Veranstaltungen ab 50 Teilnehmern untersagt sind. Kneipen, Clubs, Spielhallen, Spielbanken, Messen, Wettannahmestellen und ähnliche Unternehmen dürfen nicht mehr für den Publikumsverkehr geöffnet werden. Dasselbe gilt für Kinos, Theater, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen und ähnliche Einrichtungen und Vergnügungsstätten, ebenso für Prostitutionsstätten.

Vollständige Mitteilung: https://www.berlin.de/rbmskzl/aktuelles/pressemitteilungen/pressemitteilung.906892.php

+++ 12.03.2020 +++

Die Nachrichten haben sich heute überschlagen: Ab morgen sind die kommunalen Kultureinrichtungen geschlossen.

Auch viele der INTOURA-Vorstände wurden heute gefragt, ob wir unsere Häuser schließen. Unsere Antwort war, dass wir nur auf behördliche Anordnung schließen können, weil wir – anders als die staatlichen Kultureinrichtungen – für das Überleben unserer Einrichtungen auf die Besucher angewiesen sind. Wir tragen die Verantwortung für unsere Mitarbeiter. Wenn wir – nach der oft besucherschwachen Wintersaison – für fünf Monate den Betrieb einstellten, werden das die meisten von uns nicht überleben. Sollte ein Stopp des gesellschaftlichen Lebens aus Seuchenschutzgründen notwendig sein, müssen die Gesundheitsämter dies anordnen und finanzielle Hilfe anbieten. Das muss nach unserem Verständnis dann aber genauso für Restaurants, Geschäfte und Kneipen gelten.

+++ 11.03.2020 +++

Auf Einladung des Vorstands der IBB hat unser Vorsitzender Robert Rückel unsere Branche heute am Runden Tisch zum Thema Liquidität vertreten. Senatsverwaltung für Wirtschaft und IBB arbeiten mit Hochdruck an einer Öffnung des Liquiditätsfonds für unsere Branche und an einer Vereinfachung der Antragstellung für Übergangskredite mit einer Laufzeit von sechs Monaten. Beantragung wird über die Hausbanken stattfinden. Die Details und eine gemeinschaftliche Linie der Hausbanken werden nun ausgearbeitet, der Plan ist, das Instrument ab 18.03.20 zur Verfügung zu stellen. Wir werden dazu informieren – sollte jemand vorab Bedarf haben und bei der Hausbank nicht weiterkommen, bitte melden.

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Branchenveranstaltung „Plakate & Co.. – bringen die herkömmlichen Werbemittel noch Kunden?“

Wie wirken sich die aktuellen Entwicklungen auf die Werbemöglichkeiten der touristischen Attraktionen Berlins aus? Diese Frage diskutierte der Interessenverband INTOURA am Abend des 5. November 2018 mit rund 60 Gästen aus der Branche im Rahmen der Veranstaltung „Plakate & Co.“ im Tipi am Kanzleramt.

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INTOURA-Position zu Berlin Werbefrei

INTOURA-Position zu Berlin Werbefrei

Die derzeit vorhandenen Werbeflächen in Berlin haben in den letzten Jahren nicht zugenommen. Im Gegenteil: Die Zahl der genehmigten Werbestandorte in Berlin sinkt. Ab 2019 gelten für Werbung auf dem öffentlichen Grund neue Verträge mit 30 Prozent weniger Flächen als zuvor. Bezogen auf die Einwohner hat Berlin weniger Werbeflächen als viele Vergleichsstädte.

Ohne die Unterstützung der Berliner Wirtschaft wäre in unserer Stadt weniger los. Das gilt für das laufende Programm der Berliner Bühnen, Museen und anderer Kulturveranstaltungen genauso wie die Berlinale und andere Festivals. Das gleiche trifft auch für den Sport zu: Ohne Sponsoring wären in Berlin weder Profi-Teams denkbar noch Leichtathletik-Festivals oder der Berlin Marathon. Sponsoring braucht Werbeflächen. Die Logos der unterstützenden Unternehmen sind in der Öffentlichkeit präsent, das gehört zum Sponsoring dazu. Ein guter Teil der Unterstützung für Kultur und Sport in Berlin wird durch die Unternehmen der Außenwerbung selbst geleistet: Sie stellen Kultureinrichtungen und Vereinen Werbeflächen zur Verfügung und verschaffen ihnen damit eine deutlich höhere Wahrnehmung. Dies gilt auch für Hilfsorganisation und soziale Verbände.

Deshalb positioniert sich INTOURA wie folgt zum Gesetzesentwurf: Antikommodifizierungsgesetz (AntiKommG)

  • INTOURA spricht sich grundsätzlich, unabhängig vom Genre, gegen eine Limitierung von Werbeflächen aus. Eine Verknappung des Marktes würde aus unserer Sicht die Preise unnötig in die Höhe treiben und die bereits jetzt schon ausgeprägte „Wildplakatierung“ in Berlin unnötig ausbauen. Denn, Berlin ist eine kulturelle Metropole. Jedes Jahr wetteifern 300.000 Veranstaltungen um Aufmerksamkeit und Interesse. Kulturschaffende brauchen ganz selbstverständlich Werbung und damit auch Werbeflächen, um ihr Publikum zu erreichen. Deshalb wird fast jede fünfte Berliner Werbefläche für Veranstaltungen gebucht.
  • Die Werbung auf bestimmte Produkte & Formate zu beschränken (Kultur, Veranstaltungen etc.) halten wir für einen nicht hinnehmbaren Markteingriff. Einem Unternehmen per Gesetz zu verbieten für sein Produkt Werbung zu machen, entspricht nicht dem freien Geist unserer Stadt. Ein Unternehmen sollte auch 500 Meter weiter entfernt auf sich aufmerksam machen dürfen. Um auch zukünftig die Möglichkeiten für unsere Mitglieder, frei und Produktbezogen werben zu können, aufrechterhalten, sprechen wir uns insbesondere gegen die Einschränkung gemäß § 51 ff AO aus.
  • Einem generellen Verbot für digitale Werbeflächen würden wir sehr kritisch entgegenstehen. Wir vertreten seit Jahren die Position, dass Berlin ein digitales Wegeleitsystem benötigt. Unser Vorschlag dazu ist auch eine Refinanzierung durch Werbung. Unabhängig davon, stünde man damit jeglichen Innovationen für zukünftige Kommunikationsmittel im Wege.
  • Die Einnahmen durch Werbung an öffentlichen Flächen, auch die, die für die Refinanzierung von öffentlichen Toiletten genutzt werden sollen, sollten zeitlich nicht begrenzt sein. Vielmehr sollten diese Einnahmen dafür aufgewendet werden, der sich immer weiter ausweitenden Wildplakatierung in der Stadt zu widmen. Wir sind davon überzeugt, dass eine Reduzierung auf legale Werbeflächen, dem gesamten Stadtbild zugutekommen würde und die vereinzelt wahrgenommene Überlagerung von Werbeflächen nicht mehr so im Fokus stünde.

 

Pressekontakt:
Pressebüro INTOURA
c/o kalia kommunikation
Teresa Staill und Katharina Bathe
Tieckstraße 38, 10115 Berlin

Tel +49 (0)30 2758175 15, Fax +49 (0)30 2758175 10
intoura@kalia-kommunikation.de

www.intoura.berlin

INTOURA vergibt WildCard an Berliner Tourismus-Startups

PRESSEINFORMATION

Branchenverband INTOURA vergibt WildCard an Berliner Tourismus-Startups!

Mit der sogenannten WildCard erhalten Berliner Gründer und Startups aus dem Tourismus eine kostenlose 12-Monats-Mitgliedschaft im Verband und profitieren von den gleichen Vorteilen wie Vollmitglieder. Sie bekommen Zugang zum Netzwerk aus touristischen sowie politischen Playern und können an sämtlichen INTOURA-Veranstaltungen teilnehmen.

  • Kostenlose 12-Monats-Mitgliedschaft bei INTOURA für leichteren Einstieg in die Branche
  • Zugang zum Netzwerk aus touristischen und politischen Playern sowie Mentoring-Programm
  • Pilotprojekt Foxtrail bereits marktreif

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INTOURA diskutiert das Berliner Tourismuskonzept 2018+ mit Politik und Wirtschaft

PRESSEINFORMATION

Hendrik Frobel fordert daher: „Wir als touristische Attraktionen müssen endlich stärker gehört und nachhaltiger eingebunden werden, wenn es um die Planung und Entwicklung von touristischen Maßnahmen geht. Wir sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Hauptstadt. Wir können uns zielführend einbringen – und wir wollen auch.“

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