Das Attentat vom Samstagabend auf den CSD hat uns und unsere Mitglieder zutiefst erschüttert.

Ein feiger, hinterhältiger Anschlag auf unser aller freiheitliche und diverse Lebensformen, auf unsere Werte und unser Verständnis von Gesellschaft, Zusammenleben und Demokratie.

Der uns bei aller Erschütterung, Wut und Trauer nicht dazu bringen darf, diese unsere freiheitliche, tolerante, solidarische Lebensweise in Frage zu stellen – oder gar aufzugeben.

Unsere Gedanken sind bei den Verletzten und den anderweitig von dem Geschehen direkt Betroffenen, die zum Teil so schwere Verletzungen an Körper und Seele erlitten haben, und bei ihren Angehörigen – und ganz besonders bei den Angehörigen der Frau, die so sinnlos ums Leben kam.

Wir danken und zollen Anerkennung den Einsatzkräften von Polizei und Feuerwehr, den Ärzten und Sanitätern und allen, die in sonstiger Weise geholfen haben – und nicht zuletzt auch dem so besonnen agierenden Team des CSD Berlin e.V.

Es werden viele Fragen zu klären und aufzuarbeiten sein, wie es zu diesem schlimmen Verbrechen kommen konnte – und was zu tun ist, damit ähnliche Vorkommnisse in Zukunft wirksam verhindert werden können.

Denn Feste (und Demonstrationen!) wie der CSD und andere müssen auch weiterhin stattfinden – und unsere Lebensweise sich in dieser wunderbaren, friedlichen und von Respekt und Liebe getragenen Lebensfreude ausdrücken können.


Dafür lohnt es sich zu kämpfen.

 

Der Vorstand und die Geschäftsstelle des INTOURA e.V.