• Eventmanagement in Berlin: Die Herausforderungen der digitalen Sichtbarkeit

    Die Diskussion rund um die digitale Verteilung und Sichtbarkeit von Veranstaltungen in Berlin zeigt, dass viele Akteure mit ähnlichen Herausforderungen kämpfen. Es besteht ein dringender Bedarf an einer zentralisierten, effizienten Lösung, um Veranstaltungsinformationen flächendeckend zu streuen und gleichzeitig Datenkonsistenz zu gewährleisten.

    Aktuell sind Veranstalter oft gezwungen, ihre Events in zahlreiche Portale manuell einzutragen, was zu doppelten oder falschen Einträgen führen kann. Änderungen, auch kleine wie Tippfehler, werden oft nicht automatisch in alle Kanäle übernommen, was zu veralteten Informationen führt. Obwohl Schnittstellen zu Datensystemen (CDs) wie beispielsweise bei Theaterterminen existieren und die Situation verbessert haben, bleibt die Fragmentierung der Portallandschaft ein großes Problem.

    Besonders hervorgehoben wurde die Situation mit “Visit Berlin” und “berlin.de”. Während “Visit Berlin” die Rolle einer attraktiven Vermarktungsplattform einnehmen sollte, kämpft “berlin.de”, ursprünglich als reine Verwaltungsplattform gedacht, ebenfalls mit Kulturkalendern und der Integration von Eventdaten. Die Hoffnung besteht, dass “Visit Berlin” endlich bis Ende 2025 eine verbesserte Plattform bieten wird, die eine zentrale Dateneingabe für alle Berliner Attraktionen ermöglicht und somit den Aufwand für Veranstalter erheblich reduziert.

    Es wird deutlich, dass eine effiziente, automatisierte Lösung wünschenswert wäre, die es ermöglicht, Veranstaltungen mit genauen Kategorisierungen und Informationen einzustellen, ohne manuell nacharbeiten zu müssen. Eine einheitliche Datenbank für Veranstaltungsorte, Veranstalter und Eventdetails könnte die Grundlage für eine reibungslose Verteilung über verschiedene Kanäle hinweg bilden.

    Die Initiative, eine solche zentrale Anlaufstelle zu schaffen, wäre nicht nur eine immense Erleichterung für alle Beteiligten, sondern würde auch die Sichtbarkeit und Erreichbarkeit der vielfältigen Berliner Eventlandschaft für Besucher und Touristen erheblich verbessern.

     

    Feedback zum Thema Pflege der Veranstaltungskalender Berlins vom DDR Museum

    Simone Uthleb, Presseverantwortliche des DDR-Museums, hat mir ebenfalls ein Feedback zum Thema gegeben. Sie hat einen großen Aufwand Events zu platzieren und sichtbar zu machen.

    Sie nutzt dafür die Portale, über die wir gesprochen haben, schreibt aber auch proaktiv ihre Kontakte bei Presse, TIPP Berlin und anderen VA-Kanälen an.
    Visit Berlin pflegt für sie die Events ein, das klappt gut. Nachträgliche Änderungen hat sie zu Events nicht, aber wenn dann würde das ebenfalls über die Event-Mail-Adresse gehen.
    Erfahrungsgemäß ist es sinnvoll, 2-3 Wochen vor dem Event (nochmals) die Ansprechpartner zu Veranstaltungen anzuschreiben.